Wer den Duft frisch gerösteter Maronen auf dem Weihnachtsmarkt kennt, verbindet damit meist wohlige Erinnerungen an die kalte Jahreszeit. In der Hildegard-Küche hat die Edelkastanie ihren festen Platz – nicht zuletzt wegen ihres besonderen Aromas. Das folgende Rezept für einen aromatischen Maronihonig stammt aus dem Buch "Einfach Kochen" und lässt sich mit wenigen Zutaten ganz einfach selbst herstellen.
Die Edelkastanie war für Hildegard von Bingen eine besondere Frucht mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Küche. Ihr feines Aroma und die vielseitige Verwendbarkeit machten sie für die Hildegard-Küche besonders wertvoll. Auch heute wird die Edelkastanie – ob geröstet, als Mehl oder in Kombination mit Honig – geschätzt, vor allem in der kühleren Jahreszeit.
Der Maronihonig, wie er heute gerne zubereitet wird, ist eine moderne Interpretation, die wunderbar zur Hildegard-Küche passt. Hier trifft cremiger Bienenhonig auf feines Maronimehl – und daraus entsteht ein aromatischer Aufstrich, der sich auch in der kalten Jahreszeit bestens genießen lässt.
Zutaten
- 500 g Bienenhonig
- 150 - 200 g Maronimehl
- Gläser zum Abfüllen

Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Honig erwärmen: Geben Sie den Honig in einen Topf und erwärmen Sie ihn langsam bei mittlerer Temperatur. Achten Sie darauf, dass der Honig nicht zu heiß wird und nicht kocht.
- Maronimehl einrühren: Rühren Sie das Maronimehl nach und nach in den warmen Honig ein. Vermengen Sie alles sorgfältig, bis eine glatte, klümpchenfreie Masse entsteht.
- In Gläser füllen: Füllen Sie den Maronihonig direkt im Anschluss in saubere, vorbereitete Gläser.
- Abkühlen lassen: Lassen Sie den Honig vollständig abkühlen, bevor Sie die Gläser verschließen.
- Dunkel lagern: Lagern Sie den Maronihonig an einem kühlen, dunklen Ort. So behält er sein volles Aroma.
