Schon im Mittelalter faszinierten Steine die Menschen – sei es durch ihre Seltenheit, Farbenpracht oder symbolische Bedeutung. Hildegard von Bingen widmete ihnen ein eigenes Kapitel in ihrer Physica. Sie betrachtete Edelsteine als einen bedeutenden Bestandteil der Natur und beschrieb ihre Eigenschaften aus damaliger Sicht.
Köstliche Wunderpflanze Brennnessel - Heilkraut des Jahres 2022
Zu Unrecht als lästiges Unkraut bekannt, ist die Brennnessel eigentlich ein vielseitig einsetzbares Kraut. Das Staudengewächs kann bis zu 150 cm hochwachsen und trägt im Sommer unauffällige Blüten. Die Pflanzen sind mit Härchen überdeckt, die bei Berührung schmerzhaft sind, da sie Kieselsäure freisetzen. Trotzdem ist die Brennnessel eine der ältesten genutzten Pflanzen und nicht nur in der Küche ein Geheimtipp.
Wussten Sie, dass schon Hildegard von Bingen die Brennnessel für ihre Vielseitigkeit in der Küche und ihre Robustheit schätzte? Diese Pflanze, oft als Unkraut abgetan, wächst wild an vielen Orten und wartet nur darauf, entdeckt zu werden.
Rezept: Mutterkrautsuppe nach Hildegard von Bingen
Das Mutterkraut, auch als Metrakraut bekannt, erlebt eine Renaissance in der Pflanzenkunde und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bereits im Mittelalter schätzte Hildegard von Bingen die vielseitige Verwendbarkeit dieser Pflanze. In ihren Lehren steht das Mutterkraut besonders im Zusammenhang mit Frauenthemen im Fokus.
Scharf & Süß! Galgant und Süßholz – Zwei ganz besondere Hildegard-Pflanzen und ihre Anwendungen
Unsere Auswahl an Galgant und Süßholzwurzel bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Küche und im Alltag. Ob als praktische Kapsel oder in gemahlener Form – diese Gewürze lassen sich leicht integrieren und verleihen Gerichten eine besondere Note.
In der heutigen Naturkunde wird oft nur noch eine Minze hervorgehoben - die Pfefferminze. Jedoch gibt es tatsächlich dutzende verschiedene Minzenarten, von denen viele in der Lehre von Hildegard von Bingen einen ganz besonderen Stellenwert haben.
Natürliche Kräuter und Gewürze stehen im Zentrum der Hildegard von Bingen Lehren. Viele dieser Hildegard Anwendungen können ganz einfach in den Alltag eingebaut werden. Kontrollierte Gewürze und Kräuter wie Galgant, Fenchel, Hirschzungenkraut und Flohsamen verleihen Ihren Gerichten außerdem einen feinen Geschmack!
Warum Kräuter und Gewürze den Kräutertabs vorzuziehen sind
“... ein Mensch nehme Quendel und esse es oft mit Fleisch oder Gemüse gekocht…”. So und so ähnlich lauten viele Anwendungsempfehlungen der Hildegard von Bingen. Diese Zeile verdeutlicht, wie wichtig es nach Hildegard von Bingen ist, Kräuter und Gewürze in den Alltag miteinzubauen.
Flohsamen gehören zu den ältesten bekannten Ballaststoffquellen der traditionellen Pflanzenkunde. Schon im Mittelalter fanden sie Beachtung – auch bei Hildegard von Bingen, die sie als Teil einer ausgewogenen Ernährung betrachtete. Bis heute sind Flohsamen wegen ihrer Quellkraft und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten geschätzt.
Ysop, ein jahrhundertealtes Kraut, das bereits in der Antike für seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten geschätzt wurde, ist heute aus der modernen Küche kaum wegzudenken. Hildegard von Bingen lobte Ysop für seine würzige, leicht bittere Note und empfahl es besonders für kräftige Gerichte. Ob in Suppen, Dinkelgerichten oder als Beigabe zu Fleisch und Fisch – Ysop verleiht deinen Rezepten das gewisse Etwas.
Die Andornrahmsuppe gilt als klassisches Wintergericht und wird nach den Lehren Hildegard von Bingens zubereitet. Sie eignet sich nach der Hildegard Lehre besonders gut, wenn der Hals trocken oder rau wirkt. Mit wenigen Zutaten lässt sich die Suppe einfach zu Hause zubereiten.