Mit Hildegard von Bingen gut durch die kalte Jahreszeit

Wissenswertes Rezepte
Veröffentlicht am: 29.12.2021 11:20, zuletzt aktualisiert am: 01.02.2022 10:19

Mit Hildegard von Bingen gut durch die kalte Jahreszeit

Im Winter nimmt die Sonne stark ab, es wird immer kälter und schließlich beginnt es zu schneien. Dies bringt die eigenen Abwehrkräfte schon mal ins Schwanken. Umso wichtiger ist es in dieser Jahreszeit auf die eigene Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden zu achten. Schenken Sie Ihrem Körper und Geist daher in dieser Zeit besondere Aufmerksamkeit. Mit diesen vier wärmenden Lebensmitteln und den Lebensregeln nach Hildegard von Bingen kommen Sie gut durch den Winter. 

Dinkel

Nur wenige Lebensmittel werden von Hildegard von Bingen als so unverzichtbar eingeschätzt und als gesunde und vollwertige Ernährung empfohlen, wie der Dinkel. Neben der guten Verträglichkeit ist Dinkel auch ein optimales Backgetreide. Hildegard von Bingen empfiehlt zudem, die Dinkelkost in jeder Mahlzeit mit einzubinden. Wie das aussehen kann, haben wir kurz im folgenden Beispiel zusammengefasst:

Morgens: Dinkel-Habermus
Mittags: Gerichte mit Dinkelreis, Dinkelnudeln, Dinkelknödel oder Dinkelgrießsuppe 
Abends: Dinkelbrot

Pelargonien

Die vielseitigen Eigenschaften des Pelargonien-Krautes wurden schon von Hildegard von Bingen beschrieben. Es ist in ihren Lehren ein unersetzliches Kraut für den Winter. Kleine Mengen in den Brotteig oder in das Dressing eines vitaminreichen Salates beigemischt, lässt sich das Pelargonien-Mischpulver nach eigenen Präferenzen schnell in die Ernährung mit einbeziehen. Wer es lieber flüssiger hat, kann es auch als klassischen Gewürz-Glühwein trinken. Dazu Wein erwärmen und ein bis zwei Teelöffel Pelargonien-Pulver hinzugeben, kurz ziehen lassen und genießen. 

Fenchel

In der Hildegard-Küche gilt Fenchel als sehr vielseitig einsetzbar. Neben der Verwendung in Gerichten oder in Tees findet man Fenchel auch in Form von Kapseln und Tropfen wieder. Besonders erwähnenswert ist, dass das Gemüse auch zu den wenigen Lebensmitteln zählt, die roh gegessen werden können. 

„Wie auch immer Fenchel gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich und vermittelt ihm gute Durchblutung, guten Körpergeruch und gute Verdauung.“ – Hildegard von Bingen

Maroni

Maroni oder auch Edelkastanie genannt, galt früher aufgrund des hohen Eiweißanteils und der wertvollen Fettsäuren als „Mehl der Armen“. Aber auch heute kommen wir noch auf den Geschmack dieser hochwertigen Frucht. Die Edelkastanien schmecken nicht nur geröstet herrlich, sondern auch als Maroni Honig nach einem Hildegard von Bingen Rezept.

Herstellung Maronihonig

500 g Bienenhonig langsam in einem Topf bei mittlerer Temperatur erwärmen. Darauf achten, dass der Honig auf keinen Fall erhitzt. Anschließend 120 g Maronimehl beifügen und gut verrühren, es sollten dabei keine Klümpchen entstehen. Daraufhin in Gläser abfüllen, abkühlen lassen, verschließen und dunkel lagern. 

Sie können den Edelkastanienhoing nun als Brotaufstrich verwenden oder direkt einnehmen. Wenn Sie möchten, können Sie auch eine regelmäßige Einnahme des selbstgemachten Honigs probieren. Dazu morgens oder abends einen Kaffeelöffel einnehmen. Als Zeitraum eignet sich eine Spanne bis zu acht Wochen. 

Binden Sie diese vier Nahrungsmittel in ihren winterlichen Alltag mit ein. Sie werden sehen, welche Wohltat Sie Ihrem Körper und Geist damit tun. Aber vergessen Sie trotzdem nicht auf frische Luft, ausreichend Schlaf und darauf herzerfrischende Beziehungen zu pflegen. 



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